„Das tut mir gut!“ – ein erfolgreiches Experiment?

Eine erlebnisreiche Zeit ist vorüber. Im März 2018 endeten die offiziellen Gruppentreffen im Rahmen des Forschungsprojekts GeWinn. Unter dem Motto „Das tut mir gut! Gemeinsam aktiv und gesund älter werden“ trafen sich insgesamt 25 Gruppen in den Landkreisen Ansbach, Coburg, Passau, Würzburg sowie der Stadt Magdeburg ein Jahr lang regelmäßig, um aktiv für die eigene Gesundheit zu werden. Nicht nur Bewegung, Entspannung und ausgewogene Ernährung standen dabei auf dem Plan. Die Teilnehmer*innen beschäftigten sich auch mit Möglichkeiten zur Mitwirkung in ihrer Gemeinde und wagten sich außerdem an Smartphone, Tablet oder Laptop heran.

Im April/Mai 2018 fand in jeder der fünf beteiligten Regionen ein Abschlussworkshop statt, zu dem die Gruppenleiter*innen, Teilnehmer*innen sowie Kooperationspartner*innen des Projekts eingeladen waren. Das Projektteam präsentierte erste Ergebnisse aus der Fragebogenerhebung und die einzelnen Gruppen stellten sich und ihre Erlebnisse im Rahmen des Projekts vor. Die Resonanz: 88 Prozent der Teilnehmer*innen würden das Programm weiterempfehlen und 85 Prozent wünschen sich, dass sich ihre Gruppen weiter treffen. Wirft man einen Blick auf die Gesundheitskompetenz der Teilnehmer*innen, so hat sich diese durch das Gruppenprogramm deutlich verbessert. Ein Großteil der Teilnehmer*innen fühlt sich jetzt besser in der Lage, sich aktiv um die eigene Gesundheit zu kümmern und sich im Informationsdschungel zurechtzufinden. Bei der Frage, was für die Teilnehmer*innen den größten „GeWinn“ aus dem Gruppenprogramm darstellt, wird sofort klar, dass es nicht nur die vielfältigen Themen waren, sondern vor allem das soziale Miteinander und die Atmosphäre in der Gruppe. Besonders die TIERE – das sind Treffen in eigener Regie, die von den Gruppen zu selbst gewählten Themen eigenständig organisiert wurden – kamen gut an. Im Mittelpunkt der Abschlussworkshops standen jedoch nicht nur das gegenseitige Kennenlernen der Gruppen und der Austausch von Erfahrungen, sondern es wurde auch gemeinsam erarbeitet und diskutiert, wie das GeWinn-Konzept nachhaltig verbreitert werden kann, sodass neue Gruppen – auch in neuen Gemeinden – entstehen können. Dafür braucht es ein gutes Netzwerk und Kümmerer vor Ort.

Wie geht es nun mit den bestehenden GeWinn-Gruppen weiter? In Zukunft werden sich über die Hälfte der Gruppen regelmäßig weitertreffen und etwa ein Drittel wird sich in größeren Zeitabständen miteinander verabreden. Dabei sind viele Gruppen offen für die Aufnahme von „Neulingen“. Erfreut über die positive Resonanz, wertet das Projektteam in der letzten Projektphase die weiteren Ergebnisse aus und beschäftigt sich damit, wie das GeWinn-Konzept nachhaltig verankert und verbreitert werden kann. Einen besonderen Dank spricht das Projektteam an alle Kooperationspartner*innen und Mitwirkenden, aber vor allem an die engagierten Gruppenleiter*innen aus, die zum erfolgreichen Gelingen beigetragen haben.

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